Landesjugendcamp

Bunt und laut ist es auf der Wiese im Sachsenhain, die Stimmung ist großartig. Lest hier, was es alles zu erleben gibt.

1525853536.xs_thumb-

Wir wollen mehr!

Noch mehr Worte und Bilder vom #lajucamp18 gibt es hier:




Ulrich S vor 6 Monaten
da steht wollen versus dürfen - mal schau'n, ob sich der "Tanker" EKD irgendwie bewegen lässt. ;) https://www.evangelisch.de/inhalte/150140/23-05-2018/der-ekd-datenschutzbeauftragte-michael-jacob-ueber-die-dsgvo-und-die-eu-verordnung
1525853536.xs_thumb-

#lajucamp18 - ein Aftermovie

Unser Campreporter Milan hat das Camp für Euch eingefangen:

1525853536.xs_thumb-

Die Menge tobt in der Ruhe

Ruhe im Sprengelzelt Stade, doch die Menge tobt. „Silentparty“ ist das Motto des Abends im Sprengel Stade. 200 Teilnehmer*innen tanzten am Freitagabend mit bunt leuchtenden Kopfhörern durch das Zelt. Die Musik lief auf zwei Kanälen und der Hörer konnte sich selbst seiner Lieblingsmusik hingeben. Hierzu sagte Jendrik (20) aus Hannover, ihn erinnere es an ein Autoradio: Man springe durch die unterschiedlichen Kanäle und suche den richtigen Sound. Jendrik würde sich über eine Wiederholung der Silentparty freuen. Gemeinsam wurde zu unterschiedlicher Musik getanzt, die Mischung ging von Songs aus den Charts bis zu Schlagern. Nach anfänglich vorsichtigen Versuchen stieg die Anzahl der Feiernden schnell an und die Warteschlange reichte bis vor das Zelt.

So wenig wie die Außenstehenden die Musik hören konnten und sich fragten was dort los ist, so wenig konnten die Tanzenden ihre Umwelt hören, wie Vilja (19) aus dem Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck mit dem Kommentar verdeutlichte:„Ich kann euch nicht hören!“

Nicht nur die Teilnehmer*innen waren mit viel Spaß und guter Laune dabei, sondern auch die Technik und Organisatoren aus dem Sprengel Stade feierten mit großer Begeisterung. Insgesamt bewertete das Team aus Stade ihre Silentparty als einen vollen Erfolg und ist nicht davon abgeneigt nochmal so eine Party auszurichten.

/rs, ss

Bild: Rike Schröder: Bei der Silentparty herrschte Ruhe - scheinbar...

1525853536.xs_thumb-

Pool Rating

Auf dem Landesjugendcamp gab es dieses Jahr mehrere Pools und die Campreporter*nnen Swantje (18, Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck), Vilja (19, Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck) und Rike (19, Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck). haben alle getestet. Auch haben sie sich nicht von dem bewölken Wetter abhalten lassen. Gefunden haben die drei Mädchen fünf Planschbecken: einen im Sprengel Hannover, drei im Sprengel Hildesheim-Göttingen und einen im Sprengel Stade. Die Kriterien der Bewertung waren die Sauberkeit, die Rutschigkeit des Bodens, die Wassertemperatur und der Spaßfaktor im Wasser.

Den Anfang hat der Pool aus Hannover gemacht. Hier hat es sich eindeutig um den saubersten Pool auf dem gesamten Camp gehandelt. Aber es war auch der kälteste, weshalb die Testerinnen schnell weiter zur Oase im Sprengel Hildesheim Göttingen gezogen sind. Dort haben sie zuerst zwei kleine Erfrischungsbäder ausprobiert. Hier sind die Ruhe und das saubere Wasser einfach toll. Zudem war das Wasser etwas wärmer. Gerne hätten die Probeplantscherinnen noch mehr Zeit in der Oase verbracht. Aber sie mussten weiter zum großen Pool von Hildesheim Göttingen. Das Wasser war auch hier wärmer, aber nicht so sauber wie bei den vorherigen. Der Spaßfaktor war hier aber am größten da es Poolnudeln und Schwimmringe zum entspannten Dahindümpeln gab. Zu den Pools aus Hildesheim-Göttingen lässt sich zu dem sagen, dass sie nicht so rutschig waren und damit mehr zum Rumspritzen geeignet waren. Der wohl kleinste Pool stand im Sprengel Stade, hier passten zwar alle drei Testerinnen rein, doch bewegen konnte sich keine mehr. Die Temperatur war angenehm und das Wasser nur durch ein paar Grashalme getrübt.

Der beste Pool stand in der Oase in Hildesheim Göttingen. Dort war es ruhig, das Wasser war sauber und der Pool eignete sich sowohl zum Treibenlassen, als auch zum Wasserspritzen.

/rs, ss

1528034429.medium

Bild: Rike Schröder: Stürzten sich mutig in jedes Nass - Campreporterinnen testen Pools

1525853536.xs_thumb-

Lautstarkleise

Rot, gelb und orange leuchtet das Großzelt am Freitagabend beim Taizégebet. Überall stehen Jugendliche mit Schildern, auf denen „Stille“ steht und empfangen die Jugendlichen. Das Zelt, in dem noch am Nachmittag laute Töne erklangen, ist nun von einer ruhigen Atmosphäre erfüllt. Viele Jugendliche sind gekommen, einige finden keinen Sitzplatz mehr. Für Alex (21) aus dem Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen ist die siebenminütige Stille in der Mitte der Andacht das Besondere. Er war schon in Taizé, einem kleinen Ort in Frankreich, in dem Brüder in einem Kloster Jugendliche zu einer Woche voller Gebet einladen. „Taizé bringt viele Menschen aus der ganzen Welt zusammen“ erzählt Alex. Das Besondere an einem Taizégebet seien die Lieder, die kurz sind, aber oft wiederholt werden, erklärt Anja (21) aus dem Kirchenkreis Lüchow Dannenberg. Es gibt keine Predigt, sondern Lesungen in verschiedenen Sprachen. Die Lieder werden ebenfalls in unterschiedlichen Sprachen gesungen, darunter Französisch, Englisch, Spanisch und Latein. Eine Stunde lang wird es ruhig auf dem Platz und die Jugendlichen kommen zur Ruhe, bevor es für die einen zurück zum Spielen auf die Plaza und die anderen zum Schlafen geht.

/jeg
1528028626.medium

Bild: Sonja Winterhoff, Johannes Wagner: Bei der Taizé-Nacht zeigen die Jugendlichen, dass auch leise ganz schön stark ist.

1494594668.xs_thumb-

Landessuperintendent träumt im Sommer von weißer Weihnacht

Schneeballschlacht in kurzen Hosen, „Oh Du fröhliche“ mitten im Sommer – und dies alles zum Auftakt einer Bibelarbeit mit Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr beim Landesjugendcamp am Samstag im Zelt vom Sprengel Ostfriesland-Ems. „Lautstark im Stall“ war die Bibelarbeit überschrieben, die auch ein Krippenspiel und viele Aktionen enthielt, bei denen die 60 Teilnehmer*innen mitmachen konnten. „Frohe Weihnachten, Herrschaften“ wünschte Regionalbischof Klahr und schmetterte bei 25 Grad im Zelt: „I´m dreaming of a white Christmas“.

Zu Beginn hatten sich die Teilnehmer*innen mit „Leise rieselt der Schnee“ in Stimmung gebracht. Es folgte ein klassisches Krippenspiel mit zahlreichen modernen Bezügen und Aktionen. Bei der Herbergssuche kommt die Frage auf: „Warum kannst du uns nicht online anmelden?“ „Weil es hier kein Internet gibt“ antwortet Maria lapidar. Dann wird der Bezug zur aktuellen Situation von Flüchtlingen hergestellt, die sich auch immer melden müssen. Die Teilnehmer sprechen darüber, wo sie geboren sind und sich melden müssten und diskutieren: Wen würdet ihr, wenn er auf Wohnungssuche wäre, Zuhause aufnehmen?

Dann bekommen die Hirten im Krippenspiel eine SMS und die im Publikum verteilten Buchstaben setzen die Teilnehmer zum Lösungswort zusammen: „Fürchtet euch nicht“. Sie sprechen über eigene Erfahrungen zu dem Satz und berichten vom Autofahren bei Dunkelheit mit Fremden.  

Klahr erzählt von der eigenen Kindheit und dem Weihnachtsfest, das etwas geheimnisvolles für ihn hatte. So wünschte er sich ein Cowboyhemd und sah es vorher aus Neugier im Schrank. Seine Mutter sagte: „Wer neugierig ist, bekommt nicht alles“. Warum singen wir nicht Jesus Happy birthday, sondern Weihnachtslieder? Gott habe uns Jesus gesandt, um zu zeigen, dass er bei uns sei, so Klahr. Was schenkt man Jesus? fragte er weiter und gab als Idee mit: Vielleicht könne man Jesus einen Brief schenken, in dem man über eigene Situation schreibt und dankt. 

Auch für den Regionalbischof war „Weihnachten im Sommer“ eine neue Erfahrung und ermöglichte ihm einen anderen Blick auf die Weihnachtsgeschichte. Und gerne machte er daher auch zu Beginn bei einer „Schneeballschlacht“ mit kleinen Kissen mit. 

Bild: Michelle Frach, Sarah Becker: Hochsommerliche Bibelarbeit zu Weihnachten mit Detlef Klahr

1494594668.xs_thumb-

Selfmade Rockstar

Nach zwei Tagen und drei Bands hatten die Teilnehmer*innen Lust, selber zu singen und ordentlich die Menge anzufeuern. Und am späten Samstag-Abend sollte sich diese Möglichkeit dann auch bieten.

Im Sprengel Hannover stand das große und bekannte Sing-Star-Spielen an. Bei den hart umkämpften Entscheidungen, wer als nächstes auf die Bühne darf, heizte sich die Stimmung immer weiter auf.

Das Zelt war voll, die Lieder super und die Stimmung wirklich bombastisch. Mit den zwei Moderatoren/Entertainern Björn und Maurice, waren auch die beiden richtigen da oben, um den Abend zu moderieren und die Stimmung hochzuhalten.

Umso größer dann die Enttäuschung, als das letzte Battle anstand. Es ging jedoch nicht ums Gewinnen, sondern einfach um den Spaß, den sichtlich alle an diesem Abend hatten. / SW

Bild: Josephine Möller: Stars und Entertainer

1494594668.xs_thumb-

Taub-stumm nach Mitternacht 

Der Mitternachtsgottesdienst begann um 0.00 Uhr auf der Hauptbühne - nach der Disco. Auch wenn 40 Minuten vorher noch viel gefeiert wurde, waren zu dem besinnlichen Gottesdienst alle wieder ruhig. Den größten Teil im Gottesdienst übernahm die Band mit einer Mischung aus christlichen und aktuellen Liedern. Dazu gehörten Ohrwürmer wie „Pompeii“ von Bastille oder „Read all about it“ von Emily Sande. Die Liedtexte wurden für die circa 900 Teilnehmer*innen auf Leinwände übertragen, sodass jeder mitsingen konnte. Der Segen, das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis wurden von acht Jugendlichen übernommen, sowie mehrere Anspiele zum Thema taub-stumm sein. / ls

Bild: Marvin Heinze: Jesus heilt den Taubstummen - dargestellt im Mitternachtsgottesdienst

1494594668.xs_thumb-

When the weather outside isn´t frightful

Schon von weitem sieht man den strahlenden Weihnachtsbaum, der vor dem Zelt des Spengels Ostfriesland-Ems steht. „Weihnachtsmarkt“ ist hier das Motto. Auch vor dem Zelt riecht man deutlich, hier gibt es Weihnachten. Gebrannte Mandeln, Punsch und Zuckerwatte statt Eis, Softdrinks und Bratwürstchen. Die Musik ist auch nur schwer zu überhören; hier schallen traditionelle und moderne Weihnachtslieder durch das Zelt: bei 25 Grad hört man den „Frier-Song“: When the weather outside is frightful.

Neben Getränken und Süßigkeiten kann man auch die Weihnachtsgeschichte nachlesen. Bei einer Abstimmung in Form von mit Tischtennisbällen gefüllten Rohren kann man seine Meinung zu Fragen wie: „Welches ist deine Lieblingsfigur in der Weihnachtsgeschichte?“ abgeben. Auf einer großen Weltkarte kann man nachlesen, wie und wann Weihnachten auf der ganzen Welt gefeiert wird. Abgerundet wird das Ganze mit einer Wii-Wintersports-Station, wo sich jeder Besucher im Skispringen probieren kann.

Zu dieser seltenen Idee haben die Campreporter Markus Steuer (34) aus Norden interviewt:

- Wie seid ihr auf die Idee gekommen einen Weihnachtsmarkt zu machen?

> „es kam irgendwie einfach“ „Irgendwer hat sich gefragt: was machen die Weihnachtsbuden eigentlich das ganze Jahr über?“ „Es war mehr eine witzige Idee, die wir dann umgesetzt haben.

- Macht ihr das zum ersten Mal?

> „Ja

- Wie kommt eure Aktion an?

> „gut, es ist immer voll. Nie ganz, aber es ist immer was los.

- Was ist dein Lieblingsstand?

> „Na die Schlickerbude natürlich“ (lacht)

-Was wollt ihr mit dem Weihnachtsmarkt erreichen?

> „Die Leute sollen nachdenken, was Weihnachten wirklich ist. Vor allem, weil es jetzt raus aus dem „Normalen“ ist, da denkt man dann nochmal anders darüber nach.

- Was ist weihnachten für dich?

> „Das Fest der Liebe, auf ganz verschiedenen Ebenen. Besonders fasziniert mich, dass Gott als Mensch auf die Welt gekommen ist. Welcher Gott macht den sowas?

- Was sollen die Menschen von Weihnachten im Rest des Jahres mitnehmen?

> „Gott kommt zu dir!“ /ch, as

Bild: Marvin Heinze: Knut testet die Zuckerwatte beim ostfriesischen Weihnachtsmarkt

1494594668.xs_thumb-

Wenn die Schüchternen aus sich rauskommen

Am Samstag Mittag hatte der Sprengel Hannover eine Open Stage. Das heißt, das Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit haben, sich eine Stunde lang kreativ auszuleben, ob Sänger, Poetry-Slammer, Rapper oder Stand-Up-Komiker. 

Einer dieser Künstler war der 13-jährige Renè aus dem Emsland. Der etwas schüchtern wirkende Renè kam auf der Bühne richtig aus sich raus und begeisterte mit guten eigenen Texten. Unter anderem über das Thema Liebe. 

Ein weiterer toller Act war ein Duo von zwei Mädels, von denen sich eine im Vorfeld entschuldigte, falls es schlecht werden sollte. Und was kam dann? Gänsehaut! Sie begeisterten das Publikum. / SW

Bild: Fynn Rode: Überraschungs-Stars bei der Open Stage wie Renè (links)

1494594668.xs_thumb-

Der Fee und die Glücksradshow

Am Samstagabend gab es einen lauten bunten Abend im Sprengelzeit Lüneburg, wobei die Hauptrolle einer männlichen Fee zu Teil. Dieser trug dabei ein pinkfarbenes Feenkostüm.  In der Show konnten die Teilnehmer in vier verschiedenen Kategorien gegen einander antreten. Es gab die Kategorien Sport, Lieder raten (gespielt von der Live Band), Knobeln und Kreatives.
Pro Runde konnten vier oder acht Teilnehmer teilnehmen und am Ende eine Tüte Gummibärchen bekommen.  Die Disziplinen waren beispielsweise Sit-ups, „Baue ein Auto mit Legosteinen“, „errate den Titel des Liedes“ oder Hampelmänner.
Der Höhepunkt war der Tanz der Fee und die Zeit nach der Show, in der man mit der Fee Bilder machen konnte. Die Lieder erraten mit der Band sorgte bei allen für gute Laune.
Alles in allem war die Stimmung sehr ausgelassen und man wurde ein wenig an die Zeit des Glückrades von 2008 auf Sat. 1 erinnert.  /yh

Bild: Lennart Müller-Hanssen: Spaß beim bunten Abend

Weitere Posts anzeigen